Der Philosophische Salon |
|
|
|
Im Focus: Der Geist Europas – wie wir wurden, was wir sind |
|
|
Montag, 20. Oktober 2025, 19:00 UhrReferent: Dr. Walther Ziegler, München Griechenland – die Wiege Europas |
|
|
Das antike Griechenland des Perikleischen Zeitalters hat die europäische Kunst und Philosophie zutiefst geprägt. Nicht nur die Demokratie fand dort ihren Ursprung, sondern auch ein neues Ideal der Schönheit und Architektur und der bildnerischen Kunst, die uns bis heute prägt. Dabei ging es den Griechen nicht um die naturalistische Abbildung von Körpern, sondern um die Idee des Schönen schlechthin, wie sie Platon formuliert hat. Sie suchten nach der idealen Proportion, dem Metron Ariston, der goldenen Mitte zwischen Realität und dem Ideal der Schönheit, zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Anspannung und Gelassenheit. Letztlich ging es ihnen aber auch um eine bewußte Lebenshaltung zwischen existenzieller Freiheit und dem tragischen Ausgeliefertsein an das Schicksal. |
|
Montag, 8. Dezember 2025, 19:00 UhrReferent: Dr. Walther Ziegler, München Rom – die ewige Stadt regiert die Welt |
|
|
Rom kennen die Meisten aus Kunst- und Reiseführern oder aus Hollywoodfilmen über Cäsar, Kleopatra und die Gladiatoren des Kolosseums. Doch Rom ist facettenreicher. Philosophen wie der Soldatenkaiser Marc Aurel, Wasserwerker wir Frontinus, der Chef der gewaltigen Aquädukte und Konstatin, der erste christliche Kaiser, haben die Stadt erst zu dem gemacht, als was sie in die Geschichte eingegangen ist, zur „ewigen Stadt“. Das römische Reich prägte die damals bekannte Welt rund um das Mittelmeer und verband ganz Europa mit Straßen. Die Römer erbauten zudem Städte mit einer bis heute vorbildlichen Infrastruktur. Der Vortrag wirft aber auch einen Blick hinter die Kulissen. Nicht nur die Taten und Bauten der strahlenden Kaiser werden beleuchtet, sondern auch die Latrinen und Mietskasernen. Der „Geist Roms“ wird zum Leben erweckt. Der Philosoph, Auslandskorrespondent und Hochschuldozent Dr. Walther Ziegler zeigt in diesen ersten beiden von 10 Multimediavorträgen, wie sich die zentralen Ideen Europas von Epoche zu Epoche bis zu ihrer heutigen Gestalt entwickeln. Denn – so Dr. Ziegler – Europa ist kein Ort; es ist eine Idee. |
|
Neuer Termin: Montag, 02. März 2026, 19:00 UhrReferent: Prof. Dr. Matthias Beck, Wien Sprichwörter – welche Weisheiten enthalten sie?Eine philosophische Annäherung |
|
|
|
Prof. Beck konnte den ursprünglich geplanten Termin wegen persönlicher Verpflichtungen nicht wahrnehmen. Als Ersatztermin ist nunmehr der 02. März vorgesehen. Es gibt viele Sprichwörter aus dem Volk:
|
||
Montag, 23. Februar 2026, 19:00 Uhr
Referentin: Dr. Dr. habil. Katharina Ceming, Zwischen Freiheit und VerführungWarum die rechtsstaatliche Demokratie unter Druck steht |
|
|
Die rechtsstaatliche Demokratie gilt vielen als eine der größten Errungenschaften der Moderne – und steht doch zunehmend unter Druck. |
|
Montag, 16. März 2026, 19:00 UhrReferent: Dr. Krisha Kops, München Höher, schneller, besser – oder einfach weiser?Selbstoptimierung trifft Selbstkultivierung |
|
|
Alles muß schneller, besser, schöner, stärker, größer sein – alles muss sich optimieren. Auch das Selbst bleibt davon nicht verschont. Es lässt sich „schön“ operieren, schluckt leistungssteigernde Substanzen, vermisst sich in Zahlen und Statistiken und sucht nach Sinn in Ratgebern, die regelmäßig die Bestsellerlisten besetzen. Doch wie weit soll diese Selbstoptimierung gehen?
Welche das sind, will Dr. Krisha Kops gemeinsam mit uns ergründen. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Intercultural Social Transformation an der Hochschule für Philosophie München, Themenschwerpunkt Kulturphilosophie und interkulturelle Philosophie |
|
|
Die Vorträge finden im Kleinen Theater Haar, Casinostraße 6, statt.
Sie beginnen um 19.00 Uhr, dauern eine Stunde und münden in einen offenen Diskurs.
Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine angemessene Spende freundlichst gebeten.
|
|
Eine Kooperation des Kleinen Theaters Haar und der Pfarrei St. Konrad Haar mit Unterstützung des Kulturvereins Haar e.V. Konzeption: Marianne Heidegger und Hannelore Furtner |